Koran – Sure 2 – Vers 1

Sure 2 — Die KuhMedinensische Offenbarung · 286 Verse

Die Sure 2, genannt Al-Baqarah (« Die Kuh »), ist die längste Sure des Korans.

Sie stellt einen grundlegenden Text für die religiöse, rechtliche und gemeinschaftliche Ordnung der Gläubigen dar.

Sie wurde größtenteils in Medina offenbart und entfaltet zentrale Themen wie Glauben, Gesetz, Bund, Gebet, Fasten und die Beziehung zu den jüdischen und christlichen Traditionen.

Quran-002-001
Sure 2 – Vers 1
الم
Alif · Lām · Mīm
„Alif. Lām. Mīm.“
In einem Wort — Drei isolierte Buchstaben eröffnen die längste Sure des Korans: ein Rätsel an der Schwelle des Buches.

Was der Text sagt

Der erste Vers dieser zweiten Sure enthält weder eine Aussage noch eine Erzählung noch ein Gebot. Er besteht lediglich aus drei Buchstaben des arabischen Alphabets, die einzeln ausgesprochen werden: Alif, Lām, Mīm. Diese Buchstaben bilden weder ein Wort noch einen Satz, und die Übersetzungen des Korans behalten sie unverändert bei, da sie sich kaum anders wiedergeben lassen.

Diese Eröffnung überrascht umso mehr, als sie an der Schwelle der längsten Sure des Korans steht. Noch bevor irgendeine moralische Ermahnung oder eine lehrmäßige Aussage erscheint, beginnt der Text mit einer Folge, deren Funktion nicht erklärt wird. Der Leser tritt also in die Sure durch ein Zeichen ein, das der eigentlichen Rede vorausgeht.

Diese besondere Schwelle bereitet dennoch das vor, was folgt. Gleich im nächsten Vers erklärt die Sure: „Dies ist das Buch, an dem kein Zweifel ist“ (S. 2,2). Die Verkündigung der Gewissheit folgt also unmittelbar auf eine Eröffnung, die selbst völlig dunkel bleibt.

Was der Koran an anderer Stelle sagt

Diese Buchstaben gehören zu einem umfassenderen Phänomen im Koran. Neunundzwanzig Suren beginnen mit solchen Sequenzen, die in der islamischen Tradition al-ḥurūf al-muqaṭṭaʿa genannt werden, also „getrennte“ oder „isolierte Buchstaben“. Ihre Präsenz beschränkt sich daher nicht auf einen Einzelfall, sondern bildet ein wiederkehrendes Motiv in der Struktur des koranischen Textes.

Diese Sequenzen nehmen unterschiedliche Formen an. Einige Suren beginnen mit einem einzigen Buchstaben, etwa Nūn (S. 68,1), andere mit zwei, wie Ṭā-Hā (S. 20,1), während andere drei, vier oder fünf enthalten, etwa Kāf-Hā-Yāʾ-ʿAyn-Ṣād (S. 19,1). Die Vielfalt der Kombinationen zeigt, dass es sich nicht um eine einzige Formel handelt, die mechanisch wiederholt wird.

Trotz dieser Vielfalt liefert der Text niemals eine direkte Erklärung. Die Buchstaben erscheinen am Anfang einer Sure, und anschließend setzt sich die koranische Rede ohne weiteren Kommentar fort. Der Leser begegnet somit einem wiederkehrenden Element, dessen Funktion im Text selbst unausgesprochen bleibt.

Was die islamische Tradition darüber gesagt hat

Schon früh versuchten muslimische Kommentatoren, diese Buchstaben zu erklären. Einige meinten, es handle sich um Initialen oder Abkürzungen, die auf göttliche Namen oder bekannte Formeln verweisen. Eine von al-Ṭabarī überlieferte Tradition schreibt Ibn ʿAbbās beispielsweise folgende Deutung zu: Alif-Lām-Mīm bedeute anā Allāh aʿlam, also: „Ich, Allah, weiß es.“1.

Andere Exegeten weigerten sich, eine genaue Erklärung festzulegen. Ihrer Ansicht nach haben diese Buchstaben durchaus eine Bedeutung, doch diese Bedeutung ist allein Allah bekannt und bleibt dem Menschen verborgen. Diese Position ist sehr einflussreich geblieben, gerade weil sie das Geheimnis bewahrt, ohne vorzugeben, es aufzulösen.

In der religiösen Praxis werden diese Buchstaben wie der übrige Koran rezitiert. Ihre Präsenz ist daher nicht nur ein Problem der Auslegung, sondern auch ein Element des Gebets. Ein von al-Tirmidhī überlieferter Hadith erklärt nämlich, dass jeder Buchstabe des Buches eine geistliche Belohnung bringt, selbst wenn sein Sinn nicht verstanden wird2.

Was die Geschichte beobachten lässt

Auch moderne Forscher haben verschiedene Hypothesen vorgeschlagen. Einige Orientalisten vermuteten, es könne sich um alte Schreiberzeichen, Überlieferungsmarken oder Notationen handeln, die mit der Handschriftengeschichte des Textes zusammenhängen3. Andere schlugen liturgische, symbolische oder sogar kryptographische Deutungen vor.

Doch keine dieser Hypothesen hat sich letztlich durchgesetzt. Die Vorschläge sind zahlreich, mitunter einfallsreich, doch keiner erlaubt eine sichere Schlussfolgerung. Nach Jahrhunderten der Forschung bleiben diese Buchstaben daher ohne allgemein anerkannte Erklärung, weder in der muslimischen Tradition noch in der kritischen Wissenschaft.

Diese Feststellung verdient Beachtung. Die koranische Exegese gehört zu den umfangreichsten und anspruchsvollsten Auslegungstraditionen der Religionsgeschichte. Dennoch stößt sie bereits im ersten Vers der längsten Sure des Korans auf eine Schwelle, die sie nicht vollständig zu überschreiten vermag.

Welche Spannung dieser Text hervorruft

Eine erste Spannung zeigt sich im Koran selbst. Der koranische Text erklärt an mehreren Stellen, klar und deutlich zu sein und gegeben worden zu sein, damit er verstanden werde. So heißt es etwa: „Dies sind die Verse eines klaren Buches“ (S. 12,1), und weiter: „Wir haben ihn als einen arabischen Koran herabgesandt, damit ihr versteht“ (S. 12,2).

Hier jedoch beginnt der Text mit einer Folge, deren Bedeutung unbekannt bleibt. Seit Jahrhunderten hat niemand eine Erklärung geben können, die sicher und allgemein anerkannt wäre. Es stellt sich daher eine echte Frage: Wie kann ein Buch, das sich selbst als klar bezeichnet, mit etwas beginnen, das weder der Text noch die Tradition wirklich erklärt?

Die Schwierigkeit geht über den Fall von Alif-Lām-Mīm hinaus. Sie berührt die Natur der koranischen Offenbarung selbst. Muss ein göttliches Wort unmittelbar verständlich sein, oder kann es Zustimmung verlangen, noch bevor es seinen Sinn offenbart hat?

Was man bereits wusste

Auch die Bibel erkennt an, dass Gott das menschliche Verständnis übersteigt. Der Prophet Jesaja überliefert dieses göttliche Wort: „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege“4. Ebenso ruft der heilige Paulus aus: „O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen und wie unerforschlich seine Wege!“5.

Auch in der biblischen Tradition kann der Buchstabe eine strukturierende Rolle im Ausdruck der Offenbarung spielen. Einige Psalmen sind nach der Reihenfolge des hebräischen Alphabets aufgebaut: Jeder Vers oder jede Strophe beginnt mit einem anderen Buchstaben. Der Psalm 118 [119] etwa ist in zweiundzwanzig Abschnitte gegliedert, die den zweiundzwanzig Buchstaben des Alphabets entsprechen6.

Gleichzeitig betont die Bibel jedoch die Notwendigkeit, das offenbarte Wort zu verstehen. Als der äthiopische Kämmerer Jesaja liest, fragt ihn Philippus: „Verstehst du auch, was du liest?“7. Das Geheimnis hebt also die Vernunft nicht auf, sondern ruft vielmehr ein Wort hervor, das sich öffnet und ausgelegt werden kann.

Was diese Lektüre erhellt

Diese drei Buchstaben stellen letztlich eine umfassendere Frage als ihr eigenes Rätsel. Sie zwingen dazu, über das Verhältnis von Offenbarung, Geheimnis und Verständnis nachzudenken. Hier scheint das Vertrauen der Erklärung vorauszugehen, und die Unterwerfung unter den Text geht dem Verständnis dessen voraus, was er sagt.

Auch die christliche Tradition kennt das Geheimnis des göttlichen Wortes. Doch sie drückt es anders aus, denn das Wort Gottes ist nicht zuerst eine Folge von Buchstaben oder gar ein Buch: Es ist eine Person: „Und das Wort ist Fleisch geworden.“8.

Damit bleibt das Geheimnis nicht nur ein Zeichen, das man rezitiert, oder ein Rätsel, das man betrachtet. Es wird zu einer Begegnung, zu einer Gegenwart, zu einem Gesicht. Die Frage bleibt daher offen: Ist das göttliche Wort dazu bestimmt, verschlossen zu bleiben, oder sich vollständig in einer Person zu offenbaren?

Was der Text sagt

Der erste Vers dieser zweiten Sure enthält weder eine Aussage noch eine Erzählung noch ein Gebot. Er besteht lediglich aus drei Buchstaben des arabischen Alphabets, die einzeln ausgesprochen werden: Alif, Lām, Mīm. Diese Buchstaben bilden weder ein Wort noch einen Satz, und die Übersetzungen des Korans behalten sie unverändert bei, da sie sich kaum anders wiedergeben lassen.

Diese Eröffnung überrascht umso mehr, als sie an der Schwelle der längsten Sure des Korans steht. Noch bevor irgendeine moralische Ermahnung oder eine lehrmäßige Aussage erscheint, beginnt der Text mit einer Folge, deren Funktion nicht erklärt wird. Der Leser tritt also in die Sure durch ein Zeichen ein, das der eigentlichen Rede vorausgeht.

Diese besondere Schwelle bereitet dennoch das vor, was folgt. Gleich im nächsten Vers erklärt die Sure: „Dies ist das Buch, an dem kein Zweifel ist“ (S. 2,2). Die Verkündigung der Gewissheit folgt also unmittelbar auf eine Eröffnung, die selbst völlig dunkel bleibt.

Was der Koran an anderer Stelle sagt

Diese Buchstaben gehören zu einem umfassenderen Phänomen im Koran. Neunundzwanzig Suren beginnen mit solchen Sequenzen, die in der islamischen Tradition al-ḥurūf al-muqaṭṭaʿa genannt werden, also „getrennte“ oder „isolierte Buchstaben“. Ihre Präsenz beschränkt sich daher nicht auf einen Einzelfall, sondern bildet ein wiederkehrendes Motiv in der Struktur des koranischen Textes.

Diese Sequenzen nehmen unterschiedliche Formen an. Einige Suren beginnen mit einem einzigen Buchstaben, etwa Nūn (S. 68,1), andere mit zwei, wie Ṭā-Hā (S. 20,1), während andere drei, vier oder fünf enthalten, etwa Kāf-Hā-Yāʾ-ʿAyn-Ṣād (S. 19,1). Die Vielfalt der Kombinationen zeigt, dass es sich nicht um eine einzige Formel handelt, die mechanisch wiederholt wird.

Trotz dieser Vielfalt liefert der Text niemals eine direkte Erklärung. Die Buchstaben erscheinen am Anfang einer Sure, und anschließend setzt sich die koranische Rede ohne weiteren Kommentar fort. Der Leser begegnet somit einem wiederkehrenden Element, dessen Funktion im Text selbst unausgesprochen bleibt.

Was die islamische Tradition darüber gesagt hat

Schon früh versuchten muslimische Kommentatoren, diese Buchstaben zu erklären. Einige meinten, es handle sich um Initialen oder Abkürzungen, die auf göttliche Namen oder bekannte Formeln verweisen. Eine von al-Ṭabarī überlieferte Tradition schreibt Ibn ʿAbbās beispielsweise folgende Deutung zu: Alif-Lām-Mīm bedeute anā Allāh aʿlam, also: „Ich, Allah, weiß es.“1.

Andere Exegeten weigerten sich, eine genaue Erklärung festzulegen. Ihrer Ansicht nach haben diese Buchstaben durchaus eine Bedeutung, doch diese Bedeutung ist allein Allah bekannt und bleibt dem Menschen verborgen. Diese Position ist sehr einflussreich geblieben, gerade weil sie das Geheimnis bewahrt, ohne vorzugeben, es aufzulösen.

In der religiösen Praxis werden diese Buchstaben wie der übrige Koran rezitiert. Ihre Präsenz ist daher nicht nur ein Problem der Auslegung, sondern auch ein Element des Gebets. Ein von al-Tirmidhī überlieferter Hadith erklärt nämlich, dass jeder Buchstabe des Buches eine geistliche Belohnung bringt, selbst wenn sein Sinn nicht verstanden wird2.

Was die Geschichte beobachten lässt

Auch moderne Forscher haben verschiedene Hypothesen vorgeschlagen. Einige Orientalisten vermuteten, es könne sich um alte Schreiberzeichen, Überlieferungsmarken oder Notationen handeln, die mit der Handschriftengeschichte des Textes zusammenhängen3. Andere schlugen liturgische, symbolische oder sogar kryptographische Deutungen vor.

Doch keine dieser Hypothesen hat sich letztlich durchgesetzt. Die Vorschläge sind zahlreich, mitunter einfallsreich, doch keiner erlaubt eine sichere Schlussfolgerung. Nach Jahrhunderten der Forschung bleiben diese Buchstaben daher ohne allgemein anerkannte Erklärung, weder in der muslimischen Tradition noch in der kritischen Wissenschaft.

Diese Feststellung verdient Beachtung. Die koranische Exegese gehört zu den umfangreichsten und anspruchsvollsten Auslegungstraditionen der Religionsgeschichte. Dennoch stößt sie bereits im ersten Vers der längsten Sure des Korans auf eine Schwelle, die sie nicht vollständig zu überschreiten vermag.

Welche Spannung dieser Text hervorruft

Eine erste Spannung zeigt sich im Koran selbst. Der koranische Text erklärt an mehreren Stellen, klar und deutlich zu sein und gegeben worden zu sein, damit er verstanden werde. So heißt es etwa: „Dies sind die Verse eines klaren Buches“ (S. 12,1), und weiter: „Wir haben ihn als einen arabischen Koran herabgesandt, damit ihr versteht“ (S. 12,2).

Hier jedoch beginnt der Text mit einer Folge, deren Bedeutung unbekannt bleibt. Seit Jahrhunderten hat niemand eine Erklärung geben können, die sicher und allgemein anerkannt wäre. Es stellt sich daher eine echte Frage: Wie kann ein Buch, das sich selbst als klar bezeichnet, mit etwas beginnen, das weder der Text noch die Tradition wirklich erklärt?

Die Schwierigkeit geht über den Fall von Alif-Lām-Mīm hinaus. Sie berührt die Natur der koranischen Offenbarung selbst. Muss ein göttliches Wort unmittelbar verständlich sein, oder kann es Zustimmung verlangen, noch bevor es seinen Sinn offenbart hat?

Was man bereits wusste

Auch die Bibel erkennt an, dass Gott das menschliche Verständnis übersteigt. Der Prophet Jesaja überliefert dieses göttliche Wort: „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege“4. Ebenso ruft der heilige Paulus aus: „O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen und wie unerforschlich seine Wege!“5.

Auch in der biblischen Tradition kann der Buchstabe eine strukturierende Rolle im Ausdruck der Offenbarung spielen. Einige Psalmen sind nach der Reihenfolge des hebräischen Alphabets aufgebaut: Jeder Vers oder jede Strophe beginnt mit einem anderen Buchstaben. Der Psalm 118 [119] etwa ist in zweiundzwanzig Abschnitte gegliedert, die den zweiundzwanzig Buchstaben des Alphabets entsprechen6.

Gleichzeitig betont die Bibel jedoch die Notwendigkeit, das offenbarte Wort zu verstehen. Als der äthiopische Kämmerer Jesaja liest, fragt ihn Philippus: „Verstehst du auch, was du liest?“7. Das Geheimnis hebt also die Vernunft nicht auf, sondern ruft vielmehr ein Wort hervor, das sich öffnet und ausgelegt werden kann.

Was diese Lektüre erhellt

Diese drei Buchstaben stellen letztlich eine umfassendere Frage als ihr eigenes Rätsel. Sie zwingen dazu, über das Verhältnis von Offenbarung, Geheimnis und Verständnis nachzudenken. Hier scheint das Vertrauen der Erklärung vorauszugehen, und die Unterwerfung unter den Text geht dem Verständnis dessen voraus, was er sagt.

Auch die christliche Tradition kennt das Geheimnis des göttlichen Wortes. Doch sie drückt es anders aus, denn das Wort Gottes ist nicht zuerst eine Folge von Buchstaben oder gar ein Buch: Es ist eine Person: „Und das Wort ist Fleisch geworden.“8.

Damit bleibt das Geheimnis nicht nur ein Zeichen, das man rezitiert, oder ein Rätsel, das man betrachtet. Es wird zu einer Begegnung, zu einer Gegenwart, zu einem Gesicht. Die Frage bleibt daher offen: Ist das göttliche Wort dazu bestimmt, verschlossen zu bleiben, oder sich vollständig in einer Person zu offenbaren?

Referenzen

1 Al-Ṭabarī, Jāmiʿ al-bayān: „Ibn ʿAbbās sagte: Alif-Lām-Mīm bedeutet: Ich bin Allah, der Wissende.“ — Beispiel einer frühen Deutung der isolierten Buchstaben.

2 Al-Tirmidhī, Sunan: „Ich sage nicht, dass Alif-Lām-Mīm ein Buchstabe ist; Alif ist ein Buchstabe, Lām ist ein Buchstabe, Mīm ist ein Buchstabe.“ — Jeder rezitierte Buchstabe gilt als verdienstvoll.

3 Theodor Nöldeke, Geschichte des Qorāns: Hypothese alter Zeichen im Zusammenhang mit der handschriftlichen Überlieferung. — Die moderne Forschung hat mehrere Erklärungen vorgeschlagen, ohne zu einem endgültigen Ergebnis zu gelangen.

4 Jesaja 55,8–9: „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege.“ — Gott übersteigt das menschliche Verständnis.

5 Römer 11,33: „O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen und wie unerforschlich seine Wege!“ — Die göttliche Weisheit übersteigt die menschliche Vernunft.

6 Psalm 119 [118]: alphabetischer Psalm, dessen Strophen der Reihenfolge des hebräischen Alphabets folgen — Beispiel für die symbolische Verwendung des Alphabets im biblischen Gebet.

7 Apostelgeschichte 8,30–31: „Verstehst du auch, was du liest?“ — Offenbarung ruft auch zum Verständnis.

8 Johannes 1,14: „Und das Wort ist Fleisch geworden.“ — Im christlichen Glauben wird das Wort zu einer Person.